Warum beim Stephansplatz ein zweiter Aufzug wichtig wäre

Das Wiener U-Bahn Netz wurde in den letzten Jahren gut ausgebaut und ist auch für mobilitätsbehinderte Menschen nutzbar. Jede Station verfügt über zumindest einen barrierefreies Ausgang.

Natürlich gibt es Stationen die mehr als die anderen genutzt werden. Die Station mit den meisten Fahrgästen (mit über 220.000 Personen pro Tag) nutzen mehr als in Innsbruck und Villach zusammen leben! Trotzdem hat diese Station nur einen Aufzug; und einen extrem kleinen noch dazu. Das führt dazu, dass immer nur ein Kinderwagen oder eine RollstuhlfahrerIn mitfahren kann.

Stau beim U-Bahn Aufzug Stephansplatz

Da auch ich diese Station leider häufig nutzen muss, sehe ich das immer. Als Mitglied des Menschenrechtsbeirates bin ich regelmässig in der Volksanwaltschaft, die ziemlich knapp beim Stephansplatz beheimatet ist.

Stau beim U-Bahn Aufzug Stephansplatz

Der ORF brachte am 18. Juli 2014 in “heute konkret” einen sehenswerten TV-Beitrag dazu.

Was die EU uns Konsumenten konkret brachte – Beispiel Telefonkosten

Begonnen hatte es mit einem SMS in Zürich, der letzten Station meiner Reise. Kurz und bündig wurde mir mitgeteilt, dass eine Minute nach Österreich telefonieren 1,49 Euro kostet. Kurz musste ich innehalten und nachsehen, was da genau stand.

Mir schoss sofort das Wort “Raubrittertum” durch den Kopf wie ich weiterlas. Und selbst wenn ich angerufen werde (oder Mailbox-Nachrichten mir zugestellt werden) muss ich laut Kosteninfo 0,59 Euro bezahlen. Auch die Kosten für Internet sind unverschämt: Man würde mir 12 Euro pro MB verrechnen!

Der Kostenvergleich

Ich habe die Schweizer Kosten mit jenen aus Deutschland und Frankreich verglichen; wo ich wenige Tage vorher war. Hier die Übersicht:

Land aktiver Anruf
pro Minute
% passiver Anruf
pro Minute
% Internet
pro MB
%
Deutschland 0,288 € 100% 0,084 € 100% 0,540 € 100%
Frankreich 0,288 € 100% 0,084 € 100% 0,540 € 100%
Schweiz 1,490 € 517% 0,590 € 702% 12,000 € 2222%

Man mag es kaum glauben, aber ein aktiver Anruf kostet in der Schweiz 5 Mal so viel, angerufen werden 7 Mal so viel und Internet nutzen sogar 22 Mal so viel wie in Deutschland und Frankreich. Wieso ist das so?

Die Antwort ist recht einfach: Seit Jahren kämpft die Europäische Union für die Konsumentinnen und Konsumenten und hat Höchstbeträge für Roaming-Gebühren festgesetzt um die bis dahin üblichen Raubrittermethoden der Telekombetreiber zu unterbinden. Wie man sieht mit Erfolg. Die Schweiz ist nicht daran gebunden und man sieht schön, was auch wir früher bezahlt haben.

Damit ich nicht falsch verstanden werde: Es geht sicherlich noch billiger und gerade beim Internet muss es noch deutlich billiger werden. Aber gerade die Telefonkosten sind ein schönes Beispiel, wo deutlich sichtbar wird, was die EU für uns Konsumentinnen und Konsumenten erreicht hat.

Die Kosten-SMS im Detail

Was die EU uns Konsumenten konkret brachte

Nettes Video zu diesem Thema: “Was hat die EU je für uns getan?”

Ziemlich hoch der DC Tower – und einen schönen Ausblick gibt es auch

Nach dem ATAG 2014 vom Verein accessible media im Tech-Gate machten Sandra Kallmeyer, Eric Eggert, Markus und ich einen Abstecher zum DC Tower (Info Wikipedia).

DC Tower 1

Obwohl schon zugänglich, machte alles jedoch noch einen sehr unfertigen Eindruck. Der Ausblick von oben war sehr gut und mittelfristig wird das sicherlich eine sehr starke – vielleicht sogar übermächtige – Konkurrenz für den Donauturm.

Faktum ist: Der DC Tower ist mit knapp über 200 Metern der höchste Aussichtspunkt Wiens. (Weitere Fotos)

Aufregender finde ich aber Le Loft.

DC Tower 1

Tipp: Traumhafter Blick vom Le Loft in Wien

Blick vom Le Loft

Kürzlich war mit Patricia Brück (von ihr sind die meisten Fotos in dieser Übersicht) im “Le Loft” im Hotel Sofitel (Praterstraße 1, 1020 Wien). (Die Bar ist halbwegs leistbar – Das Lokal zu besuchen sollte man sich genau überlegen, weil teuer.)

Spiegellungen des Sonnenuntergangs

Blick von oben

Die Praterstraße von oben.

Praterstraße von oben

Knapp vor dem Sonnenuntergang - Blick Richtung Donauturm

Schöne Spiegelungen

Wenig später kam dann die Abenddämmerung und tauchte die ganze Landschaft unter uns – aber auch Le Loft – in ein ganz anderes Licht.

Spiegellungen des Sonnenuntergangs

Dämmerung bricht ein

Abenddämmerung über Wien

Wir hatten das Glück auch noch einen wunderschönen Sonnenuntergang mitzuerleben. Die Spiegelungen waren beeindruckend und sahen so aus:

Abenddämmerung über Wien

Abenddämmerung über Wien

Deckenbeleuchtung wird bestimmend

Am Abend wird dann die Deckenbeleuchtung das bestimmende optische Element. Dabei verschwimmt durch Spiegelungen die Abgrenzung zwischen innen und außen beinahe – fast ein wenig unwirklich. (Dieser Effekt ist auch von unten – beispielsweise vom Schwedenplatz – gut sichtbar.)

Deckenbeleuchtung

Der Besuch ist sehr empfehlenswert. Es gibt zwar auch andere schöne Aussichtspunkte (DC-Tower, Donauturm, Kahlenberg, Tech-Gate), aber das Le Loft hat meiner Meinung nach ein besonderes Flair. Mitten in der Stadt, aber mit seinem 18. Stockwerk doch noch knapp über den Dächern der Umgebung.

Wir warten seit 1.500 Tage auf eine Novelle zum Wiener Wahlrecht

Lang, lang ist es her. Am 4. Mai 2010 – also vor 1.500 Tagen – unterschrieb die GRÜNE-Klubobfrau Mag. Maria Vassilakou – so wie auch die Spitzen der anderen Oppositionsparteien – eine Verpflichtungserklärung.

Gemäß dem Prinzip “Jede Stimme ist gleich viel wert” wird die Wiener Gemeindewahlratsordnung “unabhängig von einer etwaigen Stadtregierungsbeteiligung durch Einbringen und Beschluss eines entsprechenden Initiativantrags die gegenständliche Wahlrechtsreform beschlossen werden”.

(Bei der Wahl 2010 erhielt beispielsweise die SPÖ mit 44,3 % gleich mal 49 % der Mandate!)

SPÖ-GRÜNE verhandeln (noch immer)

Immer und immer wieder wurde die Öffentlichkeit darüber informiert, dass eine Novelle der Wiener Gemeindewahlordnung in absehbarer Zukunft vorgelegt wird. Aus heutiger Sicht kann nicht völlig ausgeschlossen werden, dass keine Änderung des unfairen Wiener Wahlrechts erfolgt.

Im Mai 2014 gab es aber zumindest weitere Zusagen, dass es noch in dieser Legislaturperiode eine Novelle gibt UND das die nächste Landtagswahl nach dieser neuen Gesetzeslage erfolgt.

Wiener Gemeindewahlordnung umfassend überarbeiten

Die Landtagsparteien – insbesondere die Regierung – sollte die Gelegenheit nutzen die Wiener Gemeindewahlordnung gleich umfassen zu überarbeiten. Neben der angekündigten Veränderung im Sinne der faireren Verteilung der Mandate sollte auch gleich die Verpflichtung zur Konzentrationsregierung (alle Parteien ab einer gewissen Größe sind AUTOMATISCH in der Regierung; auch wenn sie Opposition sind) entsorgt werden und durch starke Kontrollberichte für die Opposition ersetzt werden.

Warum mein iPhone nur mehr alle 30 bis 40 Tage zu einer Steckdose müsste

Wer kennt das nicht? Die neuen Smartphones (also auch mein iPhone) benötigen sooooo viel Strom, dass man sie jeden Tag laden muss. An Tagen mit starker Nutzung benötigt man sogar untertags eine Nachladung. Ich habe dafür immer ein Akku-Pack dabei. Doch es geht auch besser.

Papa hat mir nun 2 USB-Stecker an den Elektrorollstuhls angeschlossen und unter der links Armlehne montiert. Damit könnte ich das iPhone mit den Akkus des Elektrorollstuhls rund 30 bis 40 Tage betreiben. ;-)

2 USB-Anschlüsse beim Elektrorollstuhl

P.S.
Und wenn ich will kann ich iPhone und iPad gleichzeitig nachladen.

Diskussionsrunde kontrovers zum Thema Inklusive Bildung

Am 13. Mai 2014 nahm ich an der Diskussionsrunde kontrovers zum Thema Inklusive Bildung: Gleiche Chancen, gleiche Rechte für Kinder mit Behinderung? von Licht für die Welt teil. (Siehe Bericht)

Bei der Diskussionsrunde kontrovers zum Thema Inklusive Bildung

Im ZOOM Kindermuseum, Museumsquartier Wien, Museumsplatz 1, 1070 Wien, diskutierten Johanna Mang, Nico Langmann, Nadja Bernhard (Moderation), Daniel Landau, Martin Ladstätter und Heidi Schrodt.

Gruppenfoto der Diskussionsrunde kontrovers zum Thema Inklusive Bildung

Zeitreise: Besuch im Vereinskataster in der Landespolizeidirektion Wien

Vereinskataster in der Landespolizeidirektion Wien

Am 29. April 2014 war ich in der Landespolizeidirektion Wien, weil ich für den Verein BIZEPS den ersten Vorstand und die damaligen Unterlagen kopieren wollte. (Im Mai feierte BIZEPS 20 Jahre Vereinsgründung).

An der Wand hängt ein großes Schild Vereinskataster. Die Unterlagen sind in großen Regalen in Holzkisten geschlichtet und darin befinden sich alle Unterlagen in teilweise vergilbten Mappen. Bei mir ist schon ein wenig den Eindruck einer Zeitreise aufgekommen. ;-)

Vereinskataster in der Landespolizeidirektion Wien

Doppel-Conférence: 10 Jahre Klagsverband

Gemeinsam mit dem Klagsverbands-Mitbegründer Dieter Schindlauer erinnerten wir uns in einer Doppel-Conférence bei der Fachtagung “Keine Atempause. Geschichte wird gemacht.” am 9. Mai 2014 in der Urania an die Anfänge des Klagsverbandes.

Dieter Schindlauer und Martin Ladstätter (Doppel-Conférence)

Wir kamen auf die Höhen und Tiefen von 10 Jahre Klagsverband und die in dieser Zeit geführten Klagen zu sprechen und gingen auch auf die notwendigen Verbesserungen in der Gleichstellungsgesetzgebung ausführlich ein. Besonders auch jene Punkte, bei den den Umsetzung sehr eilt. (wie beispielsweise das Levelling-up)

Dieter Schindlauer und Martin Ladstätter (Doppel-Conférence)

Laut den Rückmeldungen ist unsere Doppel-Conférence sehr gut angekommen. Leider wurde sie nicht aufgenommen und ist daher nicht nachhörbar.

(Weitere Fotos)

Aus den Anfängen

Gründungsfoto des Klagsverbandes

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