Wie die Wiener Grünen 133 Millionen “verbrennen” und trotzdem nicht glücklich sind

Wenige Dinge haben mich heuer in Wien so aufgeregt wie die meiner Meinung nach völlig unnötige 133 Millionen Auftragsvergabe für Stadtwerbung. Wien ist auch vor dem Werbedeal schon der größte Werber.

Euro
Foto: aranjuez1404

Vassilakou: Da bleibt einem nichts mehr übrig

Ausschnitt aus dem Interview mit Vizebürgermeisterin Maria Vassilakou (GRÜNE) in der Presse vom 28. Dezember 2013:

Die Presse: Heuer war Halbzeit beim Regieren. Die Grünen stimmten der Vergabe der Stadtwerbung an den SP-nahen Bohmann-Verlag um 133 Mio. Euro zu. In der Opposition hatte man das noch als „dubiose Millionendeals“ kritisiert.

Maria Vassilakou: Mit der Auftragserteilung an Bohrmann bin ich selbst nicht zufrieden, aber ÖVP und FPÖ sollten bei der Wahrheit bleiben: Auch sie haben zugestimmt, den Auftrag extern zu vergeben, und es gab dann mit Bohrmann nur einen einzigen Bewerber. Da bleibt einem nichts mehr übrig.

Sinnlose Werbung statt sinnvolle Taten

Ich will an dieser Stelle gar nicht aufzählen, was man mit 133 Millionen Euro alles machen könnte.

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